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In den letzten Jahren hagelte es gleich eine ganze Reihe an Blogbeiträgen über die Jahrestagung der GMW und es hat riesig Spaß gemacht, das Gewesene allein oder gemeinsam nochmals zu reflektieren. Dieses Jahr ist das irgendwie anders: Es mangelt an Blogbeiträgen und auch ich tue mich schwer damit, ausgewählte Themen an dieser Stelle im Blog aufzuzeigen. Das mag daran liegen, dass ich aktuell in viele andere Dinge eingebunden bin, die ich vorziehen muss und weswegen auch der Blog seit längerer Zeit brachliegt. Und ein weiterer Grund kann sein, dass ich in diesem Jahr so wenig wie noch nie vom eigentlichen Programm der GMW mitbekommen habe. Das ist eigentlich schade, da sich infolge der Gemeinschaftstagung eine ganze Reihe an Möglichkeiten für interessante Vorträge und Inputs gerade auch aus dem hochschulfernen Kontext geboten hätten. Ich trauere dem nicht hinterher, im Gegenteil, ich habe mit vielen Bekannten auf der GMW über spannende Ideen und Projekte gesprochen; auch finde ich es klasse, dass die Aktivitäten unserer Special Interest Group „Nachwuchs“ auf derart fruchtbaren Boden gefallen sind, dass das Thema weiter auf der Agenda der GMW steht und ausgebaut werden soll. Für den Ausbau gibt es bereits viele Ideen, die sowohl vor Ort (z.B. Doktorierendenforum) als auch im Netz stattfinden werden; momentan sortiere ich noch etwas die Möglichkeiten und versuche nach und nach alle Involvierten zu kontaktieren. Denn mir wurde in der Mitgliederversammlung offiziell der „Nachwuchshut“ aufgesetzt, was vor allem für die Sichtbarkeit der Initiative wichtig ist und den direkten „Draht“ des vor allem promovierenden (aber nicht nur!) Nachwuchs zum Vorstand herstellt. Es könnte also (nicht nur) in dieser Hinsicht ein spannendes Jahr werden.

Klasse, weil eben auch ein anderes Format genutzt wurde, war das GMW-Qualitätsforum. In kleiner Runde wurde dort darüber diskutiert, an welchen Stellen sich für die GMW die Qualitätsfrage stellt und welche Rolle Qualität etwa auch für einen Preis der GMW spielen könnte. Immerhin ist noch offen, ob und in welcher Form der Medidaprix weitergeführt wird. Ich konnte nur beim zweiten Teil anwesend sein, da wurden aber sehr viele gute Ideen zusammengetragen – vor allem in der Hinsicht, wie ein künftiger Wettbewerb bzw. Preis aussehen könnte, welchen Zweck dieser verfolgt und welche Prozesse dabei eingehalten werden (müssen). Obschon das World Café als Methode einfordert, sich an einem Tisch mit einer Frage zu beschäftigen, hatte ich den Eindruck, einen tiefen Einblick in Bedürfnisse und Erfordernisse der beteiligten Personen zu erhalten. Entsprechend gespannt bin ich, wie sich zum einen das Qualitätsforum als Instanz für offene Fragen der GMW-Community weiterentwickelt und zum anderen die Überlegungen hinsichtlich eines neuen-alten Preises konkretisieren.

Die zwei von mir besuchten Sessions waren zugleich auch die Sessions, in denen ich selbst mit Vorträgen vertreten war. Gleich am ersten Tag der GMW habe ich zusammen mit Tina unser Paper zum Forschenden Lernen vorgestellt. Da Hannah als Erstautorin leider nicht zur Konferenz kommen konnte, haben wir uns für die Tagung ein kleines Schmankerl überlegt: Hannah hat für uns zentrale Fragen aus der Sicht der Hochschuldidaktik eingesprochen und Tina und ich haben darauf geantwortet (aus Studierenden- und aus Lehrendensicht). Das von uns gezogene, durchaus ernüchternde Fazit erntete dabei nicht nur Erstaunen beim Publikum, es entbrannte sogar eine richtige Diskussion über die Offenheit beim Forschenden Lernen und daraus resultierende Herausforderungen, die auch den Medieneinsatz erschweren. Diese Diskussion über Fähigkeiten in der Selbstorganisation, über Notwendigkeiten der Strukturierung, die fast schon in Richtung problembasiertes Lernen zielten, und über Heuristiken des Medieneinsatzes nehme ich in jedem Fall mit (vgl. hierzu auch den anregenden Blogbeitrag der Darmstädter). Der zweite Artikel, den Kerstin, Tamara und ich eingereicht haben, widmete sich der Vernetzung in unseren beiden Seminaren im Wintersemester 2010/2011 (zu unseren Folien bei Slideshare). Auch zu diesem Vortrag war das Feedback zahlreich und nicht weniger kritisch, was auch damit zusammenhängt, dass wir „nur“ ein Lehrveranstaltungsszenario gezeigt haben und mit unserer Vernetzungsidee zweier Universitäten erst am Anfang stehen. Insofern waren hier diejenigen Fragen, die in Richtung einer Massentauglichkeit zielten, diejenigen, die mich im Nachhinein am meisten zum Nachdenken bewegt haben. Denn im Beitrag selbst haben wir nochmals klar formuliert, dass wir bei aller Studierendenorientierung und Hoffnung auf innovatives Lernen niemals den Lehrenden vergessen können.

Durch die Keynotes hat die Tagung selbst zwei Gesprächsthemen vorgegeben, die ebenso in den anderen Vorträgen auftauchten: Zum einen waren das Wikis als Werkzeug, und Medien als Werkzeuge zum Lernen waren eigentlich in allen Vorträgen präsent (versus Medien als Bildungsraum). Zum anderen stand E-Assessment weit oben auf der Agenda, das vor allem in großen Studiengängen oder in großen Universitäten immer wichtiger wird. Dazu meine ich auf der diesjährigen GMW die große Hoffnung auf Messbarkeit von E-Learning und insofern eine Tendenz zu empirischer Bildungsforschung entdeckt zu haben. Allerdings müsste ich dazu nochmals den gesamten Tagungsband lesen, der inzwischen auch online zur Verfügung steht. Letzteres würden sich viele GMW-Mitglieder schon im Vorfeld wünschen, sodass es inzwischen eine Petition zur Vorab-Veröffentlichung des Tagungsbands gibt.

Fazit. Für mich war es eine sehr interessante GMW-Tagung, die sich vor allem durch den Blick hinter die Kulissen ausgezeichnet hat. Gerne hätte ich mehr Vorträge gesehen bzw. gehört und mich stärker mit dem einen oder anderen in Diskussionen verwickelt. Das muss ich jetzt eben nachholen. Etwas mehr Richtung und auch Wissenschaftlichkeit hätte ich mir von den Keynotes gewünscht, was allerdings eine schwierige Forderung ist, wenn man auf einer Konferenz letztlich drei Interessensbereiche (durch drei beteiligte Gesellschaften) verbinden muss.

Neulich wurde ich von meinen Studierenden gefragt, was wir wissenschaftlichen Mitarbeiter eigentlich in den Ferien machen. Das sei so wenig transparent. Zugegeben: Woher soll man als Studierender wissen, was genau neben Lehrtätigkeiten anfällt? Vielleicht können sie noch den Verwaltungsaufwand erahnen, der uns alle ereilt, da Studierende selbst des Öfteren mit verschiedenen inneruniversitären Einrichtungen zu tun haben. Aber was ihre Dozentinnen und Dozenten in der Forschung machen, bleibt für viele im Argen – nehmen sie jedenfalls an, wie Evaluationsergebnisse öfters zeigen. Dabei ist die Perspektive der Lehrenden sicher anders: Viele von ihnen würden in Befragungen angeben, Studierende an Forschung, zumindest an Forschungsergebnissen teilhaben zu lassen. So viel zum Unterschied von Selbst- und Fremdwahrnehmung.

Was wissenschaftliche Mitarbeiter nun in den Ferien machen, ist dagegen recht klar: Sie machen vielleicht mal Ferien, aber sicher nicht zu lange, denn das neue Semester will vorbereitet und das eine oder andere Buch gelesen, Projekte wollen akquiriert und vielleicht auch ein paar Veranstaltungen besucht werden. Letztere erfüllen unterschiedliche Zwecke, neben Projekt- und Ergebnispräsentationen geht es manchmal auch um die eigene Weiterbildung und um Aspekte der Vernetzung. Wie passend, dass die aktuelle Tagung der DINI, die ich heute mit unserem Projekt w.e.b.Square besuchen durfte, den Titel Vernetzungstage 2011 trägt. Ziel der Osnabrücker Tagung ist es dabei (sie läuft noch), verschiedene Perspektiven auf Vernetzung zu entwerfen – meine Aufgabe war es konkret, anhand unserer studentischen Online-Zeitschrift einen pädagogisch-didaktischen Blickwinkel auf Vernetzung offenzulegen. Die folgenden Folien sind daher für diejenigen, die w.e.b.Square gut kennen, keine Neuheit. Spannend ist die Beschäftigung mit dem Projekt jedoch immer wieder, speziell dann, wenn man es außerhalb der bekannten Community vorstellt, da man nur so neuen Input für den weiteren Projektverlauf erhalten kann.

Bei den Vorbereitungen einmal mehr geholfen hat mir Tamara – Vernetzung auf allen Ebenen nennt man das wohl ;-)

Unfassbare eineinhalb Wochen liegen schon wieder zwischen der 4. w.e.b.Square-Tagung und dem heutigen Tag. Unfassbar ist das deswegen, weil in der Zwischenzeit so viele Dinge über meinen Tisch gewandert sind, dass ich kaum Zeit hatte, die Geschehnisse zu reflektieren. Ganz stimmt das natürlich nicht, denn die Abschlusssitzung im Seminar, in der es traditionell eine Feedbackrunde gibt, hat bereits stattgefunden. Die Resonanz auf die Tagung, so viel vorne weg, war insgesamt sehr positiv, weswegen mein Bild davon heute vielleicht verzerrter ist als sonst, wenn ich noch im Anschluss an die Konferenz meine Gedanken niederschreibe. Vielleicht ist der Abstand aber gerade gut, um stärker von Einzelergebnissen zu abstrahieren. Ohne Frage bleiben nämlich drei größere Eindrücke von der Tagung zurück, die sich überschreiben lassen mit Kompetenzentwicklung, Vernetzung und Technikchaos. Dass alle drei miteinander zusammenhängen, liegt nahe, denn das w.e.b.Square-Seminar ist komplex und wächst mit jeder Idee, die wir noch in die Veranstaltung integrieren.

1. Kompetenzentwicklung
Was mich jedes Jahr auf’s Neue beeindruckt und (als Lehrende) auch ein bisschen stolz macht, ist die fachliche und die persönliche Entwicklung der Studierenden, die man in einer einzelnen Lehrveranstaltung beobachten kann. Während die Studierenden zu Beginn des Seminars noch unsicher sind, wachsen sie über einen klar definierten Zeitraum in ihre Rolle als (künftige) Referenten und Experten für ein Thema hinein. Dieses Jahr war das rahmenspendende Thema Bologna – und damit letztlich auch der reflexive Blick auf die eigene Studiensituation. Bologna bewegt mich persönlich schon eine ganze Weile, da ich selbst einen Bachelor- und Masterstudiengang abgeschlossen und mich bereits in einer frühen Phase mit der Hochschulreform auseinandergesetzt habe. Insofern war es für mich spannend zu beobachten, wie heutige Studierende auf Bologna blicken und über die Veränderungen denken – immerhin sind die „alten“ oder auch „traditionellen“ Studiengänge, die vor einigen Jahren noch als steter Vergleich herhalten mussten, inzwischen deutlich unterrepräsentiert. So haben die Studierenden in den letzten rund drei Monaten eine reflexive Haltung gegenüber Bologna entworfen, die dabei hilft, differenzierter über die Hochschulreform und aktuelle (An-)Forderungen an die Universität nachzudenken. Was uns als Lehrende vielleicht nicht so bewusst ist: Unter aktuellen Studierenden haben speziell die Studierendenproteste dazu beigetragen, dass diese eher schlecht über Bachelor und Master zu denken – ohne eigentlich zu wissen, woher dieses Bild resultiert und ob es vielleicht einseitig sein könnte. Aber auch auf Ebene der einzelnen Vorträge hat sich ein deutlicher Wissenszuwachs abgezeichnet. Das merkt man meist daran, wie sicher sich die Studierenden auf der Tagung bewegen und auf Fragen antworten. Dafür mussten sie allerdings auch hart arbeiten. Denn durch das angeschlossene Peer Review kann man über die Zeit sehr gut sehen, wie sich die einzelnen Studierenden im Team entwickeln. Besonders aufgefallen ist mir dieses Jahr allerdings die Homogenität der ganzen Seminargruppe, was sich besonders (aber nicht nur) in den allseits sehr guten Leistungen zeigt.

2. Vernetzung
Bei der diesjährigen w.e.b.Square-Tagung haben wir ein Experiment gewagt, auf das ich mich im Vorfeld sehr gefreut habe: die Vernetzung unseres Augsburger Seminars mit Medienpädagogik-Studierenden der Universität Mainz. Vermutlich habe ich mich deshalb so auf die Zusammenarbeit gefreut, weil man das an der Universität selten macht und diese Form der Vernetzung auch eine große Herausforderung für Lehrende darstellt. Zudem findet Öffnung über die Grenzen einzelner Universitäten hinaus selten und meistens als „reines“ E-Learning statt, wo die Raum- und Zeitdimension nochmals eigens definiert wird. Außerdem ist Vernetzung aufwendig: Sie erfordert Abstimmung auf allen Seiten, insbesondere aber auch bei der Planung von Lehre, sodass die Telefonkosten von uns Lehrenden ohne beruhigende Flatrate im Hintergrund sicher in die Höhe geschnellt wären. Durch die inhaltliche Zielsetzung der Vernetzung, speziell bei den studentischen Peer Reviews zusammenzuarbeiten, war diese auch kein Selbstzweck, sondern hat die jeweiligen Lehrveranstaltungen um reale Austauschmöglichkeiten bereichert. Im Austausch kann man letztlich sogar das gemeinsame Element beider Seminare ausmachen, denn inhaltlich haben wir uns mit Bologna auf der einen Seite und mit Medienpädagogik 2.0 auf der anderen Seite durchaus in unterschiedlichen Bereichen bewegt. Diese passten allerdings doch recht gut zusammen, wie man auf der Tagung sehen konnte und im sehr gelungenen Tagungsband nachvollziehen kann. Auch die Videos zur Tagung sollten bald zur Verfügung stehen.

3. Technikchaos
Wer unser Gast im Livestream war, hat vielleicht kurz vor Beginn der Tagung mitbekommen, dass die Leitung nicht so stabil funktionierte, wie sie sollte. Der Grund dafür ist einigermaßen banal: Obwohl unsere Tagung in einem Informatik-Hörsaal stattfand, gab es nur schwaches W-Lan, auf das wir für den Stream zurückgreifen konnten. Man muss kaum Techniker sein, um mutmaßen zu können, dass dies unter Umständen problematisch ist. Insofern freue ich mich besonders, dass wir mit den AV-Mediendiensten wieder ein professionelles Team „an Bord“ hatten, die mit Gelassenheit auch dieses Problem in den Griff bekommen haben. Infolge der technischen Schwierigkeiten soll der erste, offizielle Begrüßungsteil meiner eigenen Rede leider abgeschnitten worden sein, aber damit kann ich gut leben, wenn dafür alle anderen, studentischen Vorträge komplett ins Netz übertragen werden konnten. Witzig waren auch die Schalten nach Mainz und vor allem die zehn Sekunden Verzögerung, mit der Fragen (und Antworten) aus den Wohnzimmern nach Augsburg übertragen wurden. Ähnlich amüsant war die eine oder andere Stimme aus dem Off, die uns während laufender Vorträge erreicht hat. Dieses bunte Zusammenspiel der Technik würde nun mancher als Chaos empfinden; ich sehe das eher als kreative Unterbrechung, die bei allen Vorträgen Gäste und Referenten bei Laune hält und gleichzeitig offenbart, dass Studieren unter vernetzten Bedingungen auch Unwägbarkeiten bereit hält – allen grundsätzlichen Vorteilen zum Trotz.

Morgen ist es wieder soweit: Es ist w.e.b.Square-Tagung! Auf vielen „Kanälen“ wurde schon davon berichtet (siehe z.B. die Medieninformation beim idw), wer die Details noch nicht mitbekommen hat, dem sei ein Blick auf den hübschen Flyer empfohlen (danke an Katharina Uhl für die Unterstützung aus der Ferne!):

Ich freue mich auf eine spannende Tagung zu einem hochgradig politischen Thema und werde mich – wie gewohnt – im Anschluss melden, wie alles gelaufen ist. Denn heute, am Tag zuvor, ist mal wieder „Land unter“. Aber auch das gehört zu Projekten mit eingeschlossenen Events dazu.

Wer nicht vor Ort sein kann, kann sich übrigens gerne live in die Tagung schalten, bei Nennung des Hashtags #websquare Fragen auf Twitter einwerfen und permanent Informationen über Facebook abrufen.

Die GMW’10 liegt nun schon vier Monate hinter uns, aber bei einem Zitat von Ewald Terhart musste ich nochmals an unsere Diskussionen zur Tagungsdidaktik von damals denken. Im Wortlaut:

„Eine Sache didaktisch aufzubereiten, sich didaktisch zu verhalten hat einen durchaus ambivalenten Ruf. In pädagogischen Zusammenhängen wird es durchaus noch begrüßt – wenn es denn kompetent gemacht wird. Unterricht muss didaktisch sein. In außerpädagogischen Zusammenhängen das Ziel massiver Didaktisierungsbemühungen anderer zu sein, wird schon deutlich weniger geschätzt. Da möchte man motiviert und fasziniert werden – aber nicht didaktisch an die Hand genommen. Damit soll angedeutet werden: Didaktisches Handeln hat immer den Beigeschmack des Künstlichen, des Anleitenden, der Gängelung oder gar Nötigung. Es ist ein Handeln, das sehr schnell als überdosiert wahrgenommen wird. Überall Chancen für Didaktisierung zu sehen, ist eine berufsbedingte Haltung von Schulpädagogen und (manchen) Lehrern. Eine solche Didaktisierung dann auch noch in Überdosis anzubringen, muss man wohl schon als eine Art Berufskrankheit allzu ambitionierter Pädagogen bezeichnen. Insofern ist es wichtig, sich immer auch der sachlichen und moralischen Grenzen der Didaktik bzw. der Didaktisierbarkeit von Lern- und Erfahrungsprozessen bewusst zu sein.“ (Terhart, 2009, S. 100, Hervorhebung im Original)

Ein Stück weit fühle ich mich bei diesem Textausschnitt „ertappt“ – auch Joachim hatte vor ein paar Monaten hinsichtlich der Didaktisierung von Veranstaltungen Bauchschmerzen. Umgekehrt bin ich immer noch der Meinung, dass man Tagungen unter dem Gesichtspunkt von Lernen und Wissenserwerb betrachten kann (ich lasse nicht locker!). In jedem Fall wird mich dieses Thema weiter beschäftigen.

Btw.: Das Reclam-Heft sieht nach der ersten Lektüre gewohnt zerfleddert aus… das sagt aber, kennt man auch schon, nichts über die Qualität des Inhalts aus, denn: Das Buch bietet einen guten Einstieg in Didaktik und didaktische Fragestellungen, gerade wenn man nicht direkt aus dem Fachbereich Erziehungswissenschaft kommt. Außerdem ist es recht günstig zu haben, was den Kauf für studentische Budgets ermöglicht.


Quelle:
Terhart, E. (2009). Didaktik. Eine Einführung. Stuttgart: Reclam.

Immer wieder berichte ich an dieser Stelle über mein w.e.b.Square-Seminar, das ich nun schon zum fünften Mal durchführe und dessen Ziel zum vierten Mal die Organisation der w.e.b.Square-Tagung ist (im ersten Durchlauf war die Veranstaltung etwas anders aufgestellt). Wie in den Jahren zuvor, werde ich dabei auch dieses Mal tatkräftig unterstützt: von Tamara Ranner, die das Projekt von Beginn an kennt und seit letztem Jahr gemeinsam mit mir lehrt. Dieses Team Teaching finde ich immer wieder angenehm; immerhin gibt es so die Gelegenheit, sich über Lehre auszutauschen und die anfallenden Aufgaben zusammen zu bewältigen. Letzteres ist dringend nötig, da in einem Projektseminar wie w.e.b.Square vieles anfällt. Allerdings bemerken wir, im Vergleich zum letzten Jahr, durchaus einige Veränderungen. Das PR-Team ist ausgefallen, da wir einfach viel weniger Teilnehmer haben, und wir müssen insbesondere mithilfe des Begleitstudiumsteams kompensieren. Gleichzeitig sind wir zwei Dozentinnen, die nun nicht mehr an einer, sondern an zwei verschiedenen Unis arbeiten. Auch das fordert etwas mehr Koordinationsaufwand ein, der aber gut zu bewältigen ist.

Warum ich zu später Stunde aber über das Seminar schreibe, hat weniger mit der genuinen Seminarorganisation zu tun; darüber habe ich erstens schon oft geschrieben und zweitens steht der Höhepunkt des Seminars mit der Tagung am 28. Januar 2011 noch an (merken!). Viel lieber mag ich daher darüber berichten, dass wir in diesem Wintersemester erstmals ein echtes Peer Review durchführen konnten – und dieses am nächsten Montag mit der Abgabe der finalen Artikelversionen seinen Abschluss findet. Das Besondere daran ist, dass wir in diesem Semester Studierende der Universität Mainz haben, die innerhalb von Kerstins Seminar unser Pendant bilden und sich die Augsburger Beiträge näher angesehen haben. Gleichzeitig haben auch die MuK-Studierenden ein Gutachten übernommen: zu konzeptionell-theoretischen Arbeiten aus dem Bereich von Medienpädagogik 2.0.

Aufgrund dieser beiden Neuerungen – also der studentischen Begutachtung abseits von Lehrendenmeinungen und der uniübergreifenden Zusammenarbeit – nimmt das Thema Peer Review in diesem Seminardurchlauf eine außergewöhnlich große Rolle ein. So haben wir immer wieder in den Präsenzsitzungen thematisiert, welchen Stellenwert eigentlich ein derartiger Begutachtungsprozess für alle Beteiligten hat, und auch hatte ich den Eindruck, dass alle Studierenden den Prozess sehr ernst genommen haben. Das zeigt sich, zumindest auf Augsburger Seite, auch in den Blogbeiträgen, die sich vielfach mit dem Peer Review beschäftigen. In der gemeinsamen Besprechung der Reviews mit den Mainzern, wozu wir Adobe Connect genutzt haben, hat man zudem gemerkt, dass die Studierenden das Peer Review als echte Lernchance begriffen haben. Lernchancen ergeben sich z.B. aus dem Lesen und Verfassen eigener Reviews, aber auch übergreifend durch das Lesen der Artikel und Reviews der anderen Gruppen. Wir hatten zwar darauf gehofft, dass die eine oder der andere Studierende, ganz im Sinne des beispielbasierten Lernens, einen Blick auf die Lernergebnisse und Kommentare der anderen wirft; dass dies aber tatsächlich und dann auch noch derart intensiv geschieht, hat uns positiv überrascht. Ein Grund dafür mag die (leichte) Konkurrenzsituation sein, die typischerweise in Vorbereitung auf die Tagung erkennbar wird. Immerhin gibt es dort mit dem Best Paper Award etwas zu gewinnen.

Unterm Strich sind die Entwicklungen jedenfalls eine schöne Bereicherung des w.e.b.Square-Seminars, die es aus meiner (Lehrenden-)Sicht unbedingt beizubehalten bzw. vielleicht sogar auszuweiten gilt.

Um den Jahreswechsel wurde die Idee geboren, die Pre-Conference der GMW einmal „anders“ zu gestalten. Entsprechend offen wird sie dieses Mal unter dem Motto educamp meets GMW über die Bühne gehen. Die Organisation läuft auf Hochtouren, viele Sessions sind bereits auf educamp.mixxt.de angekündigt. Nun gibt es auch einen kleinen Film von Augsburger Studierenden, die das Motto der Begegnung visuell sehr ansprechend für jedermann (-frau) umgesetzt haben:

Der Film ist ein (Teil-)Ergebnis unseres Visualisierungsseminars, sodass ich – zugegeben – etwas stolz auf das Ergebnis bin. Wer neugierig ist, kann sich auch die weiteren visuellen Produkte ansehen – ganz webzweinullig auf Facebook und für die, die keine Lust auf Facebook haben, gibt es die Flyer, Poster und Citycards auch bei Scribd.

Ich weiß nicht, wie es Euch geht, aber ich freue mich auf das Experiment in Zürich :-)

Vor einigen Wochen habe ich schon mal von meinem Seminar berichtet, das sich mit den Möglichkeiten digitaler Medien für Non-Profit-PR auseinandersetzt. Als Kontext, auch das hatte ich schon geschrieben, dient die Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft (GMW), da die letztjährige Jahrestagung viel Anlass zur Diskussion über den Medieneinsatz bot, dies allerdings wenig systematisch reflektiert wurde. Insofern war ich sehr gespannt auf den Ausgang des Seminars, dass sich zuerst theoretisch-konzeptionell, später dann empirisch-praktisch mit dem Thema auseinander gesetzt hat. Gestern fand nun die Abschlusspräsentation der Ergebnisse statt und mit Thomas Bodenmüller, Klaus Prem, Gabi ReinmannMandy Schiefner und Christian Spannagel waren eine ganze Reihe an externen Experten anwesend, um die im Seminar entstandenen (Kommunikations-)Konzepte der Studierenden zu beurteilen.

Ohne im Detail auf die einzelnen Ergebnisse einzugehen (wer daran interessiert ist, kann sich gern bei mir melden), möchte ich doch zwei Aspekte herausgreifen, die wir intensiv diskutiert haben und für die es aus meiner Sicht interessante Lösungsvorschläge seitens der Studierenden gibt:

  1. Christians gestriger Tweet „Twitter polarisiert“ zeigt sehr gut auf, dass Microblogging-Tools wie Twitter nicht von jedem gemocht werden, mehr noch: Sie spalten ein Stück weit die Nation. Dies deckt sich in etwa mit den eigenen Erfahrungen der Studierenden, die zum Teil erhebliche Schwierigkeiten mit dem Einsatz von (Micro-)Blogging im Seminarkontext hatten (siehe Seminarblog). Was lernen wir nun daraus? Ich denke, für Veranstaltungen muss man auf jeden Fall mitnehmen, dass der Twittereinsatz reflektiert erfolgen soll (eine Studierendengruppe hat hierzu eine Twitter-Etiquette entworfen) und dass der Einsatz nicht immer sinnvoll ist. Für den speziellen Fall von Tagungen wurde vorgeschlagen, dem Referenten die Entscheidung zu überlassen, ob und inwieweit Twitterwalls etc. in seinem Vortrag zugelassen werden. Diese Art der Filterung entspricht zwar nicht dem Prinzip von Web-2.0-Tools, dennoch finde ich den Ansatz, auf diese Weise die Bedürfnisse unterschiedlicher Gruppen zu berücksichtigen, spannend und vor allem wichtig für eine Annäherung unterschiedlicher Lager. Dazu passt auch, dass Vorschläge für die Integration von offenen, partzipativen Formaten in eine klassische Tagung erarbeitet wurden (von Gruppe 3 – Stichwort: offene Räume).
  2. Eine Idee, die eng mit der Konzeption von Veranstaltungen zusammenhängt, ist die Integration von Studierenden, um Tagungen einerseits zu öffnen, diese andererseits auch zum Lernraum zu machen. Der Ansatz gefällt mir deshalb sehr gut, weil es bislang nur eher spärlich gelingt, Studierende mit auf Tagungen zu bringen. Größte Hürde ist mit Sicherheit die Finanzierung, sodass es hier neue Modelle braucht. Aber selbst wenn das über Stipendien machbar wird, bleibt das Problem der gefühlten Zugehörigkeit. Ich denke, es ist eine sehr wichtige Rückmeldung der Studierenden, dass es aus ihrer Sicht recht schwierig ist, in den Kreis von Wissenschaftlern hinzuzustoßen. In der Folge verlieren sie (unter Umständen) die Lust an der Teilnahme. Wie motiviert man nun Studierende zur Teilnahme an wissenschaftlichen Veranstaltungen? Zunächst geht es wohl darum, ihnen vor Ort eine Aufgabe zu geben und ihnen die Umsetzung derselben zuzutrauen. Und zwar bewusst nicht nur organisatorisch-administrative Tätigkeiten, sondern auch die inhaltliche Ausgestaltung von Sessions oder ähnlichem. Darüber hinaus schlagen die Studierenden feste Kooperationen mit Universitäten vor, um die Vor- und Nachbereitung der Tagung zu gewährleisten. Auch wenn dies aufgrund sehr unterschiedlicher Voraussetzungen an Hochschulen mit Sicherheit nicht einfach ist, würde man auf diese Weise zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Studierende würden einerseits reale Probleme im Rahmen von Lehranstaltungen lösen können und andererseits in einen wissenschaftlichen Alltag (wenn man das denn möchte) hineinwachsen.

Die beiden Punkte weisen letztlich auf die vielen offenen Fragen im Anschluss des Seminars hin, die wir gestern nicht klären konnten. Durch die Kooperation mit der GMW wird das Seminar aber sicher Anknüpfungspunkte zur Veränderung von klassischen Veranstaltungsformaten liefern in eine Richtung, die Wissensaustausch nicht nur punktuell erlaubt, sondern auch über einen Zeitpunkt hinaus ermöglicht sowie neue oder bisher unerschlossene Zielgruppen mit Hilfe des Web 2.0 und anderen partizipativen Elementen anspricht.

Liebe Seminarteilnehmer: Vielen Dank für die tollen Präsentationen und ersten Anker – ich bin schon sehr gespannt auf die schriftliche Ausarbeitung Eurer Ideen und Konzepte!

Liebe externen Gäste: Danke nochmals für Euren Besuch und vor allem für den Anstoß intensiver Diskussionen!

Es gibt Momente, wo man nur noch grinsend in der Ecke sitzt und sich darüber freut, was gerade passiert. Gestern war einer dieser Momente und „Schuld“ daran waren meine Studierenden, die als Seminargruppe die 3. w.e.b.Square-Tagung auf die Beine gestellt haben. Ich kann kaum herausgreifen, was dieses Jahr besser war als in den Jahren zuvor – vielleicht muss ich das auch gar nicht. Denn in den ersten beiden Jahren ging es mit Sicherheit erst einmal um die Idee, eine studentische Tagung im Rahmen einer Lehrveranstaltung zum wissenschaftlichen Publizieren zu organisieren und vor Ort in Augsburg zu etablieren. So verwundert es nicht, dass sich das inhaltliche Niveau und die Zahl der Teilnehmer der ersten beiden Tagungen von der gestrigen dritten Veranstaltung deutlich unterschieden. Ich finde das nicht schlimm, im Gegenteil: Man merkt, dass auch die Organisation von Veranstaltungen mit jedem Mal, wo sie (wie im Falle von w.e.b.Square) stattfindet, optimiert werden kann. Und dies gilt für alle Beteiligten, für die Studierenden wie auch für uns als Lehrende.

Die Studierenden schauen sich z.B. frühzeitig an, was ihre Kommilitonen in den vorangegangen Veranstaltungen geleistet haben. Hier bietet w.e.b.Square als Plattform interessante Einblicke (z.B. Tagungsband 2009, mediale Begleitung 2009), aber auch die schriftlichen Handbücher sind sehr hilfreich, um nicht in jedem Jahr von vorn zu beginnen. Natürlich kann man sagen, dass diese Unterlagen nicht an die Studierenden ausgegeben werden dürften, damit sich jedes Jahr und in Gänze in die Materie Veranstaltungsorganisation einarbeiten könnten. Das halte ich aber, ehrlich gesagt, für Quatsch. Ich bin fest der Meinung, dass die Studierenden sehr davon lernen zu sehen, welche Aufgaben von ihresgleichen bereits geleistet wurden – sie schöpfen daraus Mut und (mit Sicherheit auch) den Ehrgeiz, es „noch besser“ zu machen. Jedenfalls habe ich den Eindruck, das letzteres implizit der Fall ist und den (positiven) Effekt hat, dass sowohl das inhaltliche Niveau der Vorträge als auch das „Drumherum“ von Jahr zu Jahr steigt.

Als Lehrende muss man sagen, dass sich offenbar manche Themen besser für Studierende eignen als andere. So konnte man gestern merken, dass die „sozialen Netzwerke“ Studiererende in ihrem (Medien-)Alltag permanent begegnen und sie allein deswegen viel zum Thema zu sagen haben. Mehr noch: Man hatte den Eindruck, dass sie bei diesem Thema als Experten im Vordergrund standen – und zwar nicht nur aufgrund ihrer studentischen Perspektive, sondern auch durch ihre Sozialisation mit den digitalen Medien ganz allgemein. Auch wenn die Themen der vorangegangenen Tagungen mit Sicherheit nicht unspannend waren (2008: Innovation vs. Tradition – Hochschule im 21. Jahrhundert; 2009: Open University oder: die Zukunft der Hochschule), muss man festhalten: Will man (Wissens-)Austausch unter Studierenden anregen und in gewisser Weise zwischen „Generationen“ vermitteln, gibt es Themen, die sich hierzu besser als andere eignen. Diese Erkenntnis ist an sich nicht neu, doch gibt es offenbar graduelle Unterschiede in der Situiertheit, die das Gelingen eines Seminarvorhabens (positiv wie negativ) beeinflussen können.

Was sich über die Jahre etabliert hat und sich immer wieder als wichtiges Merkmal von w.e.b.Square herausstellt, ist die sehr ausgeprägte Feedbackkultur. So erhalten alle Gruppen in jedem Stadium der Lehrveranstaltung Rückmeldungen auf ihre Arbeit, teils mischen wir (in diesem Jahr Marianne, Tamara und ich) uns sogar in den Prozess der Ideenfindung ein, sollte das (beispielsweise für das PR- oder Videoteam) nötig sein. Das an sich ist noch nichts besonderes, jedenfalls bei uns in Augsburg, doch gibt es neben dem „normalen“ Feedback auf die Arbeit zwei detaillierte Reviews auf die geschriebenen Artikel, die hinterher im Tagungsband auf w.e.b.Square veröffentlicht werden. Diese Reviews sind keine einmalige Angelegenheit, sondern können bis zu drei Schlaufen haben und ziehen sich über mehr als einen Monat hin. Das ganze Verfahren ist sehr aufwändig und kann in dieser Intensität nicht in jeder Lehrveranstaltung durchgeführt werden; angesichts der gestrigen Ergebnisse und der offensichtlichen Entwicklungen bei den Studierenden muss man aber sagen, dass es sich lohnt, mehr Energie zu investieren. Um es provokanter zu sagen: Wissenschaftliches Arbeiten kann (und darf!) auch Spaß machen ;-)

Natürlich gehen manche Dinge schief und werden nicht immer gut geheißen. Die Klagen, was den Aufwand der Lernenden angeht, sind dabei typisch und gerade zu Beginn der Lehrveranstaltung stets zu hören. Aber auch ein Event ist prädestiniert dafür, dass etwas nicht klappt. So gut man das organisatorische „Drumherum“ auch plant, aufgrund der merklichen Belastung vor Ort gibt es meist ein paar „Fehlerchen“. Aber auch das halte ich für ganz normal und sind wichtige Lernergebnisse, die man als Studierender aus einer Lehrveranstaltung wie dieser mitnehmen kann (Stichwort: geschützer Raum): die Arbeit auf einen Punkt (Tagung) hin, die wachsende Anspannung, das passgenaue Abrufen von Leistung und den Umgang mit Stress. Denn was abseits von inhaltlich-thematischer Auseinandersetzung bleibt, sind eine ganze Reihe an überfachlichen Kompetenzen im sozialen und methodischen Bereich.

Liebe Seminarteilnehmer, ich bin echt stolz auf Euch, dass das dieses Jahr so gut geklappt hat… ein dickes „Wow“ und Dankeschön an Euch alle!

Vor ein paar Tagen wurde ich gebeten, einen Kommentar für das Gesellschaftertagebuch der Aktion Mensch zu schreiben. Um ehrlich zu sein, wusste ich erst mal gar nicht, wohin mit der Anfrage, denn: Die Kampagne ist in den letzten Wochen und Monaten an mir vorbeigegangen. Doch irgendwie fand ich die Anfrage spannend und zudem passend für eine Zeit, die vermutlich nicht nur in Augsburg mit „Social Networks“ überschrieben ist (wer es nicht mitbekommen hat: Am Freitag findet die w.e.b.Square-Tagung zu diesem Thema statt). Jedenfalls habe ich in meinem Beitrag versucht, die Entwicklung des Internets und damit zusammenhängend einige Veränderungen aufzuzeigen, die sich (natürlich!) auch auf das Zusammenleben von Menschen auswirken. Leider kann ich den Beitrag aktuell noch nicht online stellen, werde ihn aber Freitag verlinken (für diesen Tag wurde die Veröffentlichung zugesagt). An vielen Stellen kann und muss der Beitrag an der Oberfläche bleiben, denn die Zeichenzahl für den Tagebucheintrag ist begrenzt. Ich will daher hier die Gelegenheit nutzen und nochmals auf drei Studien verweisen, die ich in Punkto Nutzungsverhalten für grundlegend halte. Erstens ist die Studie von Schmidt, Paus-Hasebrink, Hasebrink und Lambert (2009) zu erwähnen, die sich mit dem Heranwachsen im Social Web auseinandersetzt. Daneben bieten zweitens die ARD-/ZDF-Online-Studie und drittens die KIM-/JIM-Studie jedes Jahr wichtige (neue und alte) Ergebnisse im Hinblick auf (aktuelle und künftige) Einsatzszenarien digitaler Medien. Wer sich also nicht so gut mit der Mediennutzung auskennt, kann und sollte in diesen Berichten nachlesen: Sie sind leicht zu verstehen und mit Sicherheit intersubjektiv nachvollziehbar.

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