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Vor einigen Wochen hatte ich schon darauf hingewiesen, dass der KaffeePod den European Podcast Award auf nationaler Ebene gewonnen hat. Diese Nachricht kam für uns einigermaßen überraschend und entsprechend groß war die Freunde; in der Zwischenzeit ist noch Großartigeres passiert: Wir haben den Preis auch auf europäischer Ebene für uns entscheiden können (zum Ranking). Das ist wirklich eine schöne Sache, zumal unsere Seite speziell im Entscheidungszeitraum nicht ordentlich funktionierte und die Hörspiele somit nicht optimal abrufbar waren. Die KaffeePod-Website steht nun wieder, und den Umzug auf Drupal möchte ich auch zum Anlass nehmen, nochmals allen Mitstreiterinnen und Mitstreitern rund um den KaffeePod DANKE zu sagen. Danke dafür, dass wir den Jahreswechsel 2010/2011 mit tollen Erfolgen gestalten und so die Errungenschaften der letzten zwei Jahre auch nach außen hin sichtbar machen konnten. Ich persönlich hoffe natürlich, dass unser inzwischen gewachsenes Projekt weitergeht, nämlich mit einem engagierten Team, das sich weiter um die Website, vor allem aber auch um neue Pods kümmert.

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Das war vielleicht eine schöne Überraschung, die uns noch in den Tagen vor Weihnachten erreicht hat: Der KaffeePod hat den European Podcast Award 2010 auf nationaler Ebene in der Kategorie Non-Profit gewonnen. Nach dem Gewinn des betacampus-Innovationswettbewerbs ist das schon der zweite Preis, den der KaffeePod nur ein Jahr nach dem Launch gewinnen konnte, und das gesamte (ehemalige und aktuelle) Team ist mächtig stolz darauf (siehe dazu auch Tamaras Post).

Wie es aber im Non-Profit-Bereich so ist, ist uns pünktlich zur Preisverkündung die Website abgerauscht und wir sind bereits dabei, hier nach alternativen Lösungen zu suchen – bzw. eigentlich haben wir sie schon gefunden, denn mit etwas Geld wird die KaffeePod-Website im Januar auf Drupal umgezogen. Auch das ist (insgesamt) eine gute Entwicklung.

Ansonsten dürfen wir gespannt sein, wie es im Jahr 2011 mit dem KaffeePod weitergeht. Einige Wechsel im Kernteam hat es bereits gegeben und weitere werden folgen, und mit den student.stories gibt es Weiterentwicklungen, die in meinen Augen vielversprechend sind. Ich werde berichten :-)

Aus den Erfahrungen anderer (studentischer) Projekte zu lernen, war mindestens eine Grundidee, warum der KaffeePod so aufgezogen wurde, wie wir das Projekt heute kennen und wie es auch an verschiedenen Stellen bereits beschrieben wurde (am ausführlichsten direkt im Konzept, aber auch im GMW-Artikel des Jahres 2009). So gibt es seit 2009 nicht nur ein Seminar, das die Hörspiele in einem problemorientierten Szenario produziert, sondern seitdem auch ein selbstorganisationsoffenes Angebot im Begleitstudium, das sich gezielt der Vermarktung der Podcasts annimmt.

Schon früh war uns klar, dass man diese beiden Zielrichtungen – Studentinnen und Studenten produzieren und Studentinnen und Studenten vermarkten – kaum in einem Angebot integrieren kann; gleichzeitig werden auch inhaltlich eher unterschiedliche Interessen angesprochen, sodass wir auf der einen Seite stärker technisch affine, kreative Studierende ansprechen, auf der anderen Seite vielleicht eher die Studierenden, die Handwerkszeug im Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit anwenden oder (er-)lernen wollen.

Umso schöner ist es dann, wenn ein Konzept über die Zeit aufgeht und wir sehen, dass diese zuvor überlegte Zweiteilung Sinn gemacht hat: Sinn bei der Konzeption von Lehre, aber auch für die Bekanntmachung des Projekts und bei seiner Überführung in nachhaltige Strukturen. So haben wir schon vor etwa einem halben Jahr eine sehr hohe Projektförderung aus Mitteln des DAAD erhalten, um die Grundidee des KaffeePods in Hörspiele für ausländische Studierende umzusetzen. Der eine oder andere ist vielleicht schon auf dieses neue-alte Projekt gestoßen: student.stories.

Vermutlich waren es nun sowohl harte als auch weiche Faktoren, die dazu führten, dass wir gestern den betacampus-Innovationswettbewerb in der Kategorie Öffentlichkeitswirkung gewinnen konnten (Tamara schreibt in ihrem Blog auch schon darüber). Das gesamte KaffeePod-Team (und dies ist richtig groß!) hat sich jedenfalls total über die Auszeichnung gefreut, da sie die Arbeit der letzten Zeit nochmals anerkannt hat. Auch ich persönlich war – zugegeben – happy, immerhin ist viel von dem, was wir im Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit gemacht haben, auf meinen Mist gewachsen, wie man so schön sagt.

Zugegeben, ein Internetcafé ist schon etwas old-school, wenn man sich überlegt, dass das iPhone bald (heute?) in die vierte Runde geht und sich auch sonst jede Menge internetfähige, mobile Endgeräte um uns herum befinden. Trotzdem hat ein Internetcafé was Schönes; gerade die Geschichten, die sich dort auftun, sind spannend und manchmal auch zum Schreien. Nun haben sich auch Julia und Martin das Internetcafé ausgesucht, um „laut“ über den KaffeePod nachzudenken – sicher aus anderen Gründen, denn ihr „Internetkaffee“ ist ein Weblog, der über das Web zugänglich ist. Was die beiden vorhaben und warum es den Blog Internetkaffee neuerdings gibt, hat Tamara schon berichtet und ich will mich daher hier kurz fassen. Was ich aber spannend finde, ist die halb-externe Brille, mit der die beiden Augsburger Studierenden auf den KaffeePod gucken. Selbst wenn wir als KaffeePod-Team einigermaßen reflektiert sind, gibt es doch viele Aspekte, die sich bei der Medienproduktion schnell einschleifen und, einmal gelungen, nicht weiter hinterfragt werden. Da das narrative Element im KaffeePod so zentral ist, bin ich froh, dass Julia und Martin genauer hinschauen, inwiefern man die Geschichten weiter verbessern kann. Und das ist eine große Herausforderung, denn: Der informierende Charakter des KaffeePod soll auf keinen Fall verloren gehen.

Vermutlich ist es niemandem aufgefallen, dass ich in diesem Jahr fast nichts über den Schülerinfotag (SIT) geschrieben habe – ist es doch so selbstverständlich geworden, ihn zu haben. In diesem Jahr kommt hinzu, dass ich selbst wegen einer privaten Verpflichtung nicht anwesend sein konnte und entsprechende „Berichterstattung“ einigermaßen mühevoll ist. Deshalb kann und will ich hier und heute weniger über die dargebotenen, studiengangsspezifischen Inhalte berichten, die Dennis und Frederic sicher sehr überzeugend an die Frau oder den Mann gebracht haben.

Was den SIT in diesem Jahr aber von den letzten unterschieden hat, war mit Sicherheit die KaffeePod-Lounge. Denn in der Lounge konnten sich (unter anderem) Studieninteressentinnen und -interessenten für den MuK näher informieren – aus erster Hand von aktuellen Studierenden. Dazu konnten sie direkt mit einem Medienprojekt des Studiengangs in Berührung kommen, was nicht zu verachten ist, wenn man zuvor eher abstrakt über Studienverlaufspläne, Module und interdisziplinäre Fächerzusammenstellung „auf die Ohren“ bekommt. Wir müssen allerdings zugeben, dass dies wohl nur ein angenehmer „Nebeneffekt“ war. Immerhin war die KaffeePod-Lounge „das“ Projekt des KaffeePod im Begleitstudium für das Wintersemester 2009/2010. Seit Beginn der Arbeiten am KaffeePod nutzen wir ja eine Zweiteilung: Im Seminar werden die Pods produziert, das Begleitstudiumsteam kümmert sich um ihre Verbreitung in Form von PR und Öffentlichkeitsarbeit. Dass diese nicht nur im Web, sondern auch und insbesondere vor Ort wirken kann, haben die beteiligten Studierenden beim letzten SIT eindrucksvoll bewiesen: Erzählungen, Tamaras Blogpost und die tollen Fotos auf der Website zeigen nochmals auf, wie ein seit Jahren leerstehender Bereich im Eingangsbereich des Hörsaalzentrums durch den KaffeePod mit Leben gefüllt werden konnte. Kaffeeduft zieht an…!

Ich bin mir sicher, dass dies nicht die letzte Aktion rund um den KaffeePod war: Auch im Sommer 2010 wird weiter produziert und daran gearbeitet, die Pods „unter die Leute“ zu bringen. Dazu gehört auch die Suche nach Sponsoren und Unterstützern. Mit der Agentur für Arbeit Augsburg haben wir bereits einen solchen Befürworter aufgetan und demnächst werden KaffeePod-Flyer bei allen Beratungsgesprächen des Hochschulinfoteams sowie im BIZ an Studieninteressierte herausgegeben. Weitere Bemühungen laufen und, so viel kann ich versprechen, auch unsere Kernzielgruppe wird wohl demnächst erweitert. Alles in allem ist die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für den KaffeePod also eine äußerst sinnvolle Sache, die extrem facettenreich und so bunt ist, wie die Studierenden als Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Begleitstudium ihr Wissen und Können in das Projekt einbringen können und wollen. Macht Spaß mit Euch!

Wer sich immer schon gefragt hat, wie sie oder er die Pausen von einer zur anderen Studiengangspräsentation am Schülerinfotag in Augsburg überstehen soll, dem sei jetzt geholfen – mit unserer KaffeePod-Lounge:

Die Vorbereitungen für die Lounge laufen schon eine ganze Weile und spitzen sich langsam, aber sicher zu. Noch ein paar Bastelaktionen mit dem gesamten Begleitstudiumsteam und dann kann er kommen, der diesjährige Schülerinfotag am Samstag, 17. April 2010. Wir freuen uns drauf.

… heute gibts den KaffeePod!

Mit dem Lauch des KaffeePod im September konnten wir den ersten großen Meilenstein erreichen. Doch jeder, der ein (Medien-)Projekt macht, weiß, jetzt geht es erst so richtig „ans Eingemachte“. Vor allem wollen wir den Semesterauftakt dazu nutzen, das neue Podcastangebot unter den Augsburger Studierenden bekannter zu machen. Hierzu gibt es seit ein paar Tagen einen Flyer, den ich Euch nicht vorenthalten will:

Der Flyer soll ab Montag an verschiedenen Orten verteilt werden – bei aller Diskussion um den virtuellen Raum dieses Mal ganz real in der Cafete, in der Mensa und an anderen Stätten, wo sich Erstsemester aufhalten. Den Flyer selbst konnten wir nur drucken, weil wir dafür mit dem IT-Servicezentrum einen Sponsor gefunden haben, und natürlich auch, weil wir mit Caro eine kreative Designerin in unserem Team haben. Wenn Ihr, liebe Blogleserinnen und -leser nun helft, den Flyer und damit auch die Idee des KaffeePod im Internet zu verbreiten, würden wir uns sehr freuen! Danke Euch allen!! :-)

PS: Inzwischen gibt es online erste Schnipsel vom KaffeePod international, unserer nächsten „Baustelle“ neben dem Erreichen der Zielgruppe für den deutschsprachigen KaffeePod. Denn es geht immer weiter… immer weiter… irgendwie.

Das Programm ist eng gestrickt, durch die Finalteilnahme beim Medida-Prix sind wir viel beschäftigt. Trotzdem möchte ich hier kurz die Folien zu unserem KaffeePod-Beitrag zur Verfügung stellen, die einen kleinen Einblick in das neue Augsburger Podcast-Projekt geben.

Da Folien bisweilen verkürzend wirken, hier schon der Hinweis darauf, dass der Tagungsband nächste Woche online erscheinen wird. Dann kann man unsere Ideen auf den Folien auch im Text nachvollziehen :-)

Nachtrag (18.9.2009): Der GMW-Tagungsband ist ab sofort online verfügbar.

Die Arbeiten am KaffeePod gehen – trotz Ferien – gut voran. Die Studierenden produzieren fleißig die ersten Pods und auch die Begleitstudiumsteilnehmer basteln engagiert an der Website. So konnten wir in der letzten Zeit einiges an Content fertig stellen; die Seite selbst ist in der Mache und wird aller Voraussicht nach Mitte September (passend zur Jahrestagung der Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft – GMW) online gehen. Bis dahin ist nicht mehr viel Zeit, sodass bei allen Beteiligten die Spannung steigt. Schließlich ist der Zeitpunkt des Launches stets ein besonderer Moment.

Hinzu kommt, dass wir (d.h. Tamara und ich) auf der Tagung erstmals das hinter dem KaffeePod stehende Konzept vorstellen: Im Vordergrund steht dabei das Zusammenspiel von Seminar und Begleitstudium, das sich unserer Meinung nach sehr förderlich auf die Projektarbeit auswirkt. Studierende können am realen Kontext und in selbstorganisierter Projektarbeit Mediaplanung und -produktion lernen; Ähnliches gilt für die Teilnehmer im Begleitstudium, die vor allem ihre praktischen Kenntnisse und Fähigkeiten im Bereich von Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie von Layout und (Web-)Design erweitern können.

Darüber hinaus wollen wir herausstellen, welches Potenzial das Medienprodukt „KaffeePod“ für die Hochschulentwicklung hat. Schließlich werden viele Personen aus der Universität Augsburg in diese Medienproduktion integriert und zahlreiche Projektpartnerschaften währenddessen geschlossen. Die Idee, über die Arbeit am KaffeePod stärker für die Sichtweisen anderer Fachbereiche und Disziplinen zu sensibilisieren, stößt dabei vorwiegend auf positive Resonanz. Wie bei jedem Organisationsentwicklungsprozess üblich, gibt es natürlich auch Gegner und Personen, die sich weder inhaltlich noch durch ihre Stimme in der Hörspielproduktion wieder finden möchten. Dies soll hier nicht verschwiegen werden, obschon wir erkennen, dass die netten Reaktionen deutlich überwiegen.

Inwiefern nun vom KaffeePod-Projekt (interne) Hochschulentwicklung ausgeht, müssen wir weiter beobachten und ggf. auch in angehängten Forschungsarbeiten (z.B. thematisch passende Abschlussarbeiten) klären. Der derzeitige Stand deutet aber darauf hin, dass neben der intendierten Wirkung auf Lernen und Kompetenzentwicklung der Studierenden sowie für die Hochschul- und Wissenschaftskommunikation Prozesse im Bereich der Organisationsentwicklung angestoßen werden. Eine schöne Entwicklung, wenn unter dem Deckmantel der Studien- und Berufs(weg)orientierung für Jugendliche und junge Erwachsene die Universität als Ganzes näher zusammenrückt.

PS: Die Bedeutung von Kommunikation im Prozess der Hochschulentwicklung wird übrigens in einem Artikel von Sigrun Nickel („Hochschulmodernisierung ist Kommunikation“, S. 230–241) näher umrissen. Die Ausführungen sind zwar schon etwas älter (von 1999), aber inhaltlich durchaus aktuell und von daher als Lektüre empfehlenswert.

Ich weiß gar nicht, ob es der neue betacampus-Projektblog nötig hat… aber ich verweise trotzdem mal auf ihn, zumal wir (d.h. das KaffeePod-Team und das MuK-Alumni-Netzwerk-Team) dort weiterführende Infos zur Verfügung stellen. Der Projektblog ist vor allem für diejenigen interessant, die den Fortschritt der durch den Innovationswettbewerb betacampus geförderten Projekte verfolgen wollen. Noch tummeln sich dort wenige Initiativen, aber das wird sich (hoffentlich) ändern. Denn im Grunde ist der Projektblog eine schöne Idee: So gibt es auf der einen Seite eine Plattform zur öffentlichkeitswirksamen Darstellung der Projekte, auf der anderen Seite einen internen, also nicht sichtbaren Blog für die Lessons Learned. Von außen betrachtet, wird der Projektblog daher so etwas wie ein Corporate Blog sein – Informationen werden beschönigt dargestellt, da diese einen Teil des Publikumspreises ausmachen (dessen Bedingungen ich leider noch nicht kenne). Von innen betrachtet, sollen die Blogbeiträge über den Projektstand berichten und damit auch solche Informationen beinhalten, die unschön sind, sprich: nicht eingehaltene Meilensteine, Gruppenkonflikte etc. Inwieweit der Projektblog beide Funktionen (PR und Reflexion) erfüllen wird, kann man in diesem frühen Stadium noch nicht sagen. Prinzipiell ist der Ansatz jedenfalls nicht schlecht und wir werden uns weiter daran beteiligen.

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Sandra @ Twitter