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Für die einen ist heute der 30. September 2011, für andere ist heute ein besonderer Tag, so auch für mich. Mit dem heutigen Tag beende ich meine Tätigkeit am Institut für Medien und Bildungstechnologie der Universität Augsburg. Die Entscheidung zu gehen ist mir nicht leicht gefallen, denn meine Augsburger Zeit war klasse und hat mich sehr geprägt. Vor allem vermissen werde ich meine tollen Teamkollegen, das kreative Umfeld des imb und die Zusammenarbeit mit den Studierenden, die ich nun nur noch indirekt haben werde. Ab morgen (oder besser: ab Dienstag) beginne ich dann meine Tätigkeit an der HAW Hamburg, wo ich als Mediendidaktikerin angestellt werde. Der Hochschule bleibe ich also treu, berichte nur demnächst von anderer Stelle. Und der Kontakt zu Augsburg wird sicher weiter bestehen, sei es durch die Abschlussarbeiten, die nach und nach bei mir eintrudeln, oder durch weitere Möglichkeiten der Zusammenarbeit.

Zum dritten Mal ruft die studentische Online-Zeitschrift w.e.b.Square zu Beiträgen aus den Hochschulen und Universitäten auf. Das Thema des diesjährigen Aufrufs lautet: „Studentische Zusammenarbeit im Netz – Segen oder Fluch?“ Gesucht werden Beiträge von Studierenden, die sowohl wissenschaftlicher Natur sein können als auch Ideen, Meinungen etc. spiegeln dürfen. Der vollständige Call findet sich zur Weiterreichung an die Studierenden bei Slideshare. Ergänzende Informationen finden sich auf der Website des Instituts für Medien und Bildungstechnologie. Das w.e.b.Square-Team freut sich auf viele Einreichungen!

An den vielen und ganz unterschiedlich akzentuierten Reaktionen auf Twitter und Co. merkt man, dass Mandy und ich mit unserem Vortrag über digitale Leistungsnachweise und die schwierige Frage der Bewertung im Rahmen der Reihe Hochschuldidaktik über Mittag an der UZH im Dezember ein Themenfeld angeschnitten haben, das nach all den Jahren der Beschäftigung mit dem Medieneinsatz in der Lehre immer noch offen erscheint. Vielleicht wirkt das Thema aber auch nur offen, weil man sich (außer im engeren Kollegenkreis) selten über Fragen der Bewertung austauscht und jeder so seine eigenen Lösungen sucht/findet. Das führt dazu, dass es mit Sicherheit schon viele gute Ideen zur Bewertung von digitalen Leistungsnachweisen gibt, die wir aber bisher nicht kennenlernen konnten. Insofern haben wir nun mit Beispielen aus der Universität Augsburg den Anfang gemacht, mit dem Blog- und Wikieinsatz zwei einigermaßen etablierte Werkzeuge für den digitalen Leistungsnachweis ausgewählt, Einsatzmöglichkeiten aus Studierenden- und Lehrendenperspektive beschrieben und gleichzeitig (didaktische) Herausforderungen skizziert. Spannend ist dabei, dass unser Fazit/Ausblick in Richtung eines dynamischeren Leistungsbegriffs inzwischen von einigen Seiten gestützt wurde, sodass der Weg tatsächlich in diese Richtung führen könnte, sofern vermehrt komplexe didaktische Szenarien zum Einsatz kommen.

PS: Alle Videos stehen auf der Presseseite des imb zur Verfügung.

Gestern war ich im Seminar „Mediendidaktik aktuell“ zu Gast, um aus meiner täglichen Arbeit an der Professur zu berichten und den (vorwiegend Bachelor-)Studierenden mögliche Forschungsfelder bei uns aufzuzeigen. Für mich war das eine neue Situation, denn bisher kamen die Studierenden primär mit Ideen für Abschlussarbeiten auf uns zu – nicht umgekehrt. Dennoch habe ich es als spannende Erfahrung empfunden, für die Lehrveranstaltung in aller gebotenen Kürze zusammenzufassen, was mich derzeit inhaltlich beschäftigt und wo sich möglicherweise Anker für Abschlussarbeiten ergeben.

Bei der Vorstellung habe ich dann versucht, einen groben Rahmen von Interessensgebieten aufzuspannen, und gleichzeitig mit der Forschungswolke und mit w.e.b.Square zwei konkrete, noch zu entwickelnde oder bereits laufende Projekte vorgestellt, um die (eher) grundsätzlichen Überlegungen und (fast schon) Metathemen im Bereich Bildung etwas zu „erden“. Insofern hatte die Präsentation vorwiegend informativen Charakter und sollte Hürden abbauen, neben den Professoren auch wissenschaftliche Mitarbeiter für die Betreuung von Abschlussarbeiten anzufragen.

Kaum verguckt man sich und das Sommersemester läuft schon wieder seinen gewohnten Gang. Wir schlittern in die dritte Semesterwoche, nach fünf Kick-off-Veranstaltungen heißt das für mich traditionell, jeweils einen ersten Input zu den unterschiedlichen Themen anzubieten. Bei manchen Seminaren fällt das leichter, weil man sich schon länger mit dem Thema auseinandersetzt, bei manchen ist es durchaus komplex, da man sich neue Themen aneignet.

Ich habe dieses Semester eine gute Mischung aus beidem: Drei Veranstaltungen habe ich bereits durchgeführt und eine davon liegt sogar in dem Bereich, in dem ich meine Diss schreibe. Leider ist letztere in diesem Semester nicht ganz so gut besucht und ich musste das hinter der Veranstaltung liegende Konzept kurzfristig umstricken. Aus einem komplexen Projektseminar wird jetzt eher ein Seminar mit viel persönlicher Interaktion und Gesprächen über Corporate Volunteering. Da sich alle Studierenden im Master befinden, ist das keine schlechte Sache, im Gegenteil: Anders in den früheren Projektseminaren zu diesem Thema werden wir sicher tiefer in die Materie einsteigen. Was allerdings (mehr oder weniger) ausfällt, ist der Austausch mit einer großen Zahl an Studierenden und vielleicht auch der Flow, der sich sonst durch die Zusammenarbeit mit Externen und durch die Seminar-interne Konkurrenz einstellt. Da es aber der explizite Wunsch der Studierenden war, die Veranstaltung auch in kleiner Runde durchzuführen, gehe ich mal von höchst engagierten und interessierten Studierenden aus :-)

Daneben biete ich dieses Semester zwei Seminare an, die komplett neu sind: Eins davon dreht sich um Wissenskommunikation durch Visualisierungen und greift inhaltlich eine Facette des Wissensmanagements heraus, nämlich die der Kommunikation und dort insbesondere die Bedeutung von Bildern bzw. Bildsprache. Das Seminar ist, wie fast alle Projektseminare, einigermaßen komplex und ich bin wirklich dankbar, dass ich mit Caro und Katha zwei sehr kompetente (Ex-)Studierende an meiner Seite habe, die mir vor allem im Bereich der praktischen Projektarbeit unter die Arme greifen. In dieser Veranstaltung werden nämlich letztlich Werbemittel für das Vorhaben „EduCamp meets GMW“ erstellt (dazu an anderer Stelle mehr).

Das zweite, komplett neu aufgesetzte Seminar widmet sich den Social Networks und zielt darauf ab, die Bedeutung sozialer Netzwerke zu erkennen und speziell digitale soziale Netzwerke „wacher“ zu nutzen. Im Seminar werden daher stets drei Perspektiven miteinander verwoben: eine vorwiegend soziologische, eine (lern-)psychologische und eine betriebswirtschaftliche. Auf den Ausgang dieses Seminars bin ich besonders gespannt, da am Ende ein Social Media-Konzept für die Landesarbeitsgemeinschaft Bayerischer Familienbildungsstätten e.V. entstehen soll und die Studierenden über dieses Vorhaben einigermaßen überrascht waren (so zumindest meine Interpretation der fragenden Gesichter beim Kick-off).

Die Veranstaltungen Nummer vier und fünf sind formal im Begleitstudium angesiedelt und betreffen die redaktionelle Arbeit bei w.e.b.Square sowie die Öffentlichkeitsarbeit für den KaffeePod. Der Unterschied zu den vorangegangenen Semestern ist, dass die Veranstaltungen stärker formalisiert wurden und nun in mein Lehrdeputat eingehen.

Angesichts dieses bunten und sehr vollen Programms wird es mir in der nächsten Zeit bestimmt nicht langweilig… falls doch, werde ich es berichten ;-)

In meinem Blog schreibe ich öfters über die studentische Initiative w.e.b.Square, die sich in den letzten vier Jahren von einer kleinen Online-Zeitschrift in Richtung eines didaktischen Modells im Augsburger MuK-Studiengang gewandelt hat. Ein wichtiger Teil von w.e.b.Square ist die jährliche Tagung, die wir dieses Jahr zum Thema „Bekannt, befreundet, vernetzt“ durchgeführt haben (meine Eindrücke dazu habe ich bereits geschildert). Seit einigen Tagen ist jetzt der neue (Image-)Film zur w.e.b.Square-Initiative da, der sich dieses Mal allein der Tagung widmet. Der Film transportiert eindrucksvoll die außergewöhnliche Stimmung auf der studentischen Konferenz und zeigt die vielen Gäste, die im Jahr 2010 mitdiskutiert haben. Außerdem kommt sehr gut heraus, dass Uni auch „anders“ gehen kann… viel Spaß!

Ein ganz herzlicher Dank gilt dem Video-Team, das unzählige Stunden in die Konzeption, Umsetzung und Aufbereitung des Films investiert und zudem noch die komplette Tagung dokumentiert hat. Klasse!

In dieser Woche war ich erstmals auf einer Tagung von Hochschuldidaktikern, der Dortmund Spring School for Academic Staff Developers (DOSS). Insofern hatte ich keine konkreten Erwartungen, sondern war eher gespannt auf lehr-lernbezogene Inhalte und Themen und wie diese aus hochschuldidaktischer Perspektive diskutiert bzw. umgesetzt werden. Denn natürlich machen wir uns im Institut viele Gedanken über „gute“ Lehre und darüber, wie man diese mit dem Einsatz von (digitalen) Medien bereichern kann. Wenn ich also eine Erwartung hatte, dann die, welche Rolle Medien im Kontext der Hochschuldidaktik spielen und wie Schnittstellen zum (uns bekannten) E-Learning aussehen. Ich wählte folglich eine Vielzahl an Panels und Diskurswerkstätten, die explizit „die Medien“ zum Inhalt hatten.

Schnell musste ich allerdings feststellen, dass ich mit meiner aufgeschlossenen Haltung zum Thema Medien eher Exotin auf der Veranstaltung war. Dies zeigte sich etwa darin, dass

  • an vielerlei Stellen grundlegende Kenntnisse zum Mediennutzungsverhalten bzw. zum E-Learning an sich und zu dessen Einsatzmöglichkeiten in der Lehre fehlten und
  • E-Learning, wenn dieses inhaltlich behandelt wurde, in der Regel der Hochschuldidaktik als Methode untergeordnet wurde. Letzteres hat zumindest unter denjenigen von uns, die einen starken Medienbezug mitbringen, intensive Diskussionen ausgelöst – zur Rolle von Medien in der Hochschuldidaktik und zur Verankerung von E-Learning an der Hochschule (siehe dazu auch Kerstins Blogbeitrag).

„Unterm Strich“ habe ich das Gefühl, dass sich gerade in Punkto Verzahnung von Hochschuldidaktik und E-Learning Grabenkämpfe auftun, die noch nicht ausgestanden sind. An sich schade, da sich meiner Meinung nach eine gute Passung beider Bereiche ergibt, wenn man die historischen Wurzeln und hochschulpolitische Aspekte zugunsten des Lernenden (der ja in beiden Bereichen im Zentrum steht) einen Moment lang außen vor lässt.

Abseits von diesen allgemeinen Fragen, die permanent auf der Tagung präsent waren, haben wir auch an konkreten Beispielen diskutiert. So haben Hannah und ich z.B. die Gelegenheit genutzt und unsere Idee der Forschungswolke vorgestellt. Ich sage ganz bewusst „Idee“, denn noch ist diese nicht umgesetzt (siehe Präsentation bei Slideshare). Momentan gehen wir davon aus, dass die Forschungswolke ab dem Sommersemester als Personal Learning Environment (PLE) im Augsburger MuK-Studiengang zum Einsatz kommen wird. Im Vortrag haben wir allerdings den technischen Aspekt der PLE eher ausgeklammert und stattdessen als theoretische „Hintergrundfolie“ das forschende Lernen herangezogen, welches im Übrigen in vielen Vorträgen und Diskurswerkstätten als wünschenswertes didaktisches Konzept für die Hochschullehre vorgestellt wurde. Im Anschluss an den Vortrag diskutierten wir dann über Chancen und Grenzen der Forschungswolke und wurden im Kern darin bestärkt, bedarfsorientierte webbasierte Angebote für Studierende zu machen und diese um Präsenzangebote zur Unterstützung forschenden Lernens anzureichern. Unter Umständen ergeben sich durch die Vorstellung der Forschungswolke sogar Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit Einrichtungen anderer Universitäten – wir werden sehen :-)

Fazit: Die Reise nach Dortmund hat sich auf jeden Fall gelohnt, um bereits bekannte Themen aus anderer Perspektive zu betrachten und mit Personen zu sprechen, die dem Medieneinsatz in der Hochschullehre teils eher kritisch gegenüberstehen. Das bin ich in Form und Umfang gar nicht mehr gewöhnt!

Die Uni steht niemals still – immer wieder passiert etwas Neues. Dieses Mal ist es ein Podcastproduktionstag, der mich neben dem „ganz normalen Wahnsinn“ auf Trab hält. Wir haben uns nämlich in den Kopf gesetzt, einen (kleinen) Teil der ersten KaffeePod-Ausgabe mit 20 Schülern, insbesondere Schülerzeitungsredakteuren, zu produzieren. Die Idee fußt dabei auf den Aktivitäten zum Wissenschaftsjahr 2009, die auch die Uni Augsburg erreicht haben. Zusammen mit dem Referat für Öffentlichkeitsarbeit suchen wir, d. h. allem voran Tamara und ich, interessierte Schüler, die am 27. Mai 2009 mit uns in die Medienproduktion hineinschnuppern möchten. Nach einem kurzen Interviewtraining geht es dabei gleich in die Praxis: Als Redakteure mit Mikro und mobilem Aufzeichnungsgerät ausgestattet, befragen die Schüler renommierte Wissenschaftler der Universität. Die Stimmen eingefangen, werden sie gemeinsam mit einigen Studierenden aus Tamaras Seminar das Schneiden erlernen. Nebenbei wird viel Zeit für Gespräche über den MuK-Studiengang, das Studium in Augsburg und das Studieren an sich sein. Eine (hoffentlich) spannende Sache – für alle Beteiligten.

PS: Wer sich für den Podcastproduktionstag anmelden möchte, schreibt bis zum 15. Mai 2009 eine E-Mail an Konstanze Frölich. Es sind noch Plätze frei!

Seit heute findet sich eine Übersicht der durch den Innovationswettbewerb „Betacampus“ geförderten Projekte auf den Seiten des IT-Servicezentrums der Universität Augsburg. Zahlreiche Projekte sind dabei dem imb zuzuordnen – was für ein schöner Erfolg!

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