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Aus den Erfahrungen anderer (studentischer) Projekte zu lernen, war mindestens eine Grundidee, warum der KaffeePod so aufgezogen wurde, wie wir das Projekt heute kennen und wie es auch an verschiedenen Stellen bereits beschrieben wurde (am ausführlichsten direkt im Konzept, aber auch im GMW-Artikel des Jahres 2009). So gibt es seit 2009 nicht nur ein Seminar, das die Hörspiele in einem problemorientierten Szenario produziert, sondern seitdem auch ein selbstorganisationsoffenes Angebot im Begleitstudium, das sich gezielt der Vermarktung der Podcasts annimmt.

Schon früh war uns klar, dass man diese beiden Zielrichtungen – Studentinnen und Studenten produzieren und Studentinnen und Studenten vermarkten – kaum in einem Angebot integrieren kann; gleichzeitig werden auch inhaltlich eher unterschiedliche Interessen angesprochen, sodass wir auf der einen Seite stärker technisch affine, kreative Studierende ansprechen, auf der anderen Seite vielleicht eher die Studierenden, die Handwerkszeug im Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit anwenden oder (er-)lernen wollen.

Umso schöner ist es dann, wenn ein Konzept über die Zeit aufgeht und wir sehen, dass diese zuvor überlegte Zweiteilung Sinn gemacht hat: Sinn bei der Konzeption von Lehre, aber auch für die Bekanntmachung des Projekts und bei seiner Überführung in nachhaltige Strukturen. So haben wir schon vor etwa einem halben Jahr eine sehr hohe Projektförderung aus Mitteln des DAAD erhalten, um die Grundidee des KaffeePods in Hörspiele für ausländische Studierende umzusetzen. Der eine oder andere ist vielleicht schon auf dieses neue-alte Projekt gestoßen: student.stories.

Vermutlich waren es nun sowohl harte als auch weiche Faktoren, die dazu führten, dass wir gestern den betacampus-Innovationswettbewerb in der Kategorie Öffentlichkeitswirkung gewinnen konnten (Tamara schreibt in ihrem Blog auch schon darüber). Das gesamte KaffeePod-Team (und dies ist richtig groß!) hat sich jedenfalls total über die Auszeichnung gefreut, da sie die Arbeit der letzten Zeit nochmals anerkannt hat. Auch ich persönlich war – zugegeben – happy, immerhin ist viel von dem, was wir im Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit gemacht haben, auf meinen Mist gewachsen, wie man so schön sagt.

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Ich weiß gar nicht, ob es der neue betacampus-Projektblog nötig hat… aber ich verweise trotzdem mal auf ihn, zumal wir (d.h. das KaffeePod-Team und das MuK-Alumni-Netzwerk-Team) dort weiterführende Infos zur Verfügung stellen. Der Projektblog ist vor allem für diejenigen interessant, die den Fortschritt der durch den Innovationswettbewerb betacampus geförderten Projekte verfolgen wollen. Noch tummeln sich dort wenige Initiativen, aber das wird sich (hoffentlich) ändern. Denn im Grunde ist der Projektblog eine schöne Idee: So gibt es auf der einen Seite eine Plattform zur öffentlichkeitswirksamen Darstellung der Projekte, auf der anderen Seite einen internen, also nicht sichtbaren Blog für die Lessons Learned. Von außen betrachtet, wird der Projektblog daher so etwas wie ein Corporate Blog sein – Informationen werden beschönigt dargestellt, da diese einen Teil des Publikumspreises ausmachen (dessen Bedingungen ich leider noch nicht kenne). Von innen betrachtet, sollen die Blogbeiträge über den Projektstand berichten und damit auch solche Informationen beinhalten, die unschön sind, sprich: nicht eingehaltene Meilensteine, Gruppenkonflikte etc. Inwieweit der Projektblog beide Funktionen (PR und Reflexion) erfüllen wird, kann man in diesem frühen Stadium noch nicht sagen. Prinzipiell ist der Ansatz jedenfalls nicht schlecht und wir werden uns weiter daran beteiligen.

Seit heute findet sich eine Übersicht der durch den Innovationswettbewerb „Betacampus“ geförderten Projekte auf den Seiten des IT-Servicezentrums der Universität Augsburg. Zahlreiche Projekte sind dabei dem imb zuzuordnen – was für ein schöner Erfolg!

Das Warten hat sich gelohnt: Gestern spät abends haben wir die Nachricht erhalten, dass sowohl das MuK-Alumni-Netzwerk als auch der KaffeePod mit Geldern des Betacampus-Wettbewerbs gefördert werden. Beide Projekte sind noch in der Entwicklungsphase, weshalb die (Zusatz-)Finanzierung gerade recht kommt. Die Förderung macht es notwendig, dass wir die Projekte auch innerhalb dieses Jahres umsetzen – eine Herausforderung, der wir uns gern stellen ;-)

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