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Ungefähr sechs Monate und unzählige Besprechungen später halte ich heute die ersten Abschlussarbeiten in Händen, die offiziell von mir betreut worden sind und die ich auch bewerten darf. Ich muss zugeben, ich finde diesen Rollenwechsel von der Abschlussarbeitskandidatin, die ich vor nicht allzu langer Zeit selbst war (und bei der Promotion aktuell noch bin), hin zur Erstkorrektorin einer Qualifikationsarbeit einigermaßen aufregend. Immerhin habe ich durch die enge Betreuungssituation zu vielen Zeitpunkten mitbekommen, wo die Studierenden stehen und wie sie sich von Treffen zu Treffen entwickelt haben. Und dabei meine ich sowohl die inhaltliche als auch die persönliche Entwicklung. Schön zu sehen ist nämlich auch, wie die Studierenden in dieser letzten Studienphase nochmals reifen: durch das viele Lesen und damit verbundene Denken, durch tiefe Gespräche mit Kommilitonen und Betreuern sowie durch die lange Zeit der Beschäftigung mit einem Thema, was sie sonst nicht gewohnt sind. Noch erfreulicher ist es dann, wenn die Arbeiten – zumindest auf den ersten Blick – einen guten Eindruck hinterlassen und Lust zum Lesen machen. Ich will mich daher bemühen, die Arbeiten rasch durchzusehen. Ich bin mir allerdings sicher, dass die Begutachtung und die damit verbundene Bewertung der Arbeiten eine nochmals eigene Herausforderung ist – die ich natürlich gerne annehme, aber das ergibt sich ja von selbst.

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Gestern war ich im Seminar „Mediendidaktik aktuell“ zu Gast, um aus meiner täglichen Arbeit an der Professur zu berichten und den (vorwiegend Bachelor-)Studierenden mögliche Forschungsfelder bei uns aufzuzeigen. Für mich war das eine neue Situation, denn bisher kamen die Studierenden primär mit Ideen für Abschlussarbeiten auf uns zu – nicht umgekehrt. Dennoch habe ich es als spannende Erfahrung empfunden, für die Lehrveranstaltung in aller gebotenen Kürze zusammenzufassen, was mich derzeit inhaltlich beschäftigt und wo sich möglicherweise Anker für Abschlussarbeiten ergeben.

Bei der Vorstellung habe ich dann versucht, einen groben Rahmen von Interessensgebieten aufzuspannen, und gleichzeitig mit der Forschungswolke und mit w.e.b.Square zwei konkrete, noch zu entwickelnde oder bereits laufende Projekte vorgestellt, um die (eher) grundsätzlichen Überlegungen und (fast schon) Metathemen im Bereich Bildung etwas zu „erden“. Insofern hatte die Präsentation vorwiegend informativen Charakter und sollte Hürden abbauen, neben den Professoren auch wissenschaftliche Mitarbeiter für die Betreuung von Abschlussarbeiten anzufragen.

… als ich noch an der Abschlussarbeit schrieb. Oder besser gesagt: an den Abschlussarbeiten, immerhin habe ich schon zwei hinter mich gebracht bzw. bringen müssen (Bachelor und Master). Etwas an die Zeit erinnert fühlte ich mich jedenfalls gestern, als ich die Sechs Tipps für den großen akademischen Wurf auf Spiegel-Online gelesen habe. Denn die meisten Punkte treffen wohl auf jeden zu. Gerade Punkt sechs – die Zeit kurz vor der Abgabe: Stress und die latente Unsicherheit, irgendetwas vergessen oder falsch gemacht zu haben. Zum Glück habe ich das hinter mir. Also fast, denn so eine Diss schreibt sich auch nicht von selbst. Und wie waren Eure Erfahrungen?

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