Nein, ich wechsle nicht das Metier. Ich mache mir nur hin und wieder den Spaß, Textdokumente zu layouten, gern auch mit gesonderten Programmen (meist Adobe InDesign) zu setzen. Dabei sollte man tunlichst vermeiden, im Fließtext Sätze allein stehen zu lassen – jedenfalls dann, wenn sie am Anfang oder am Ende einer Seite zu finden sind. Denn das sind so genannte Hurenkinder bzw. Schusterjungen. Woher die Namen kommen, weiß ich ehrlich gesagt nicht… und Wikipedia auch nicht. Aber sie sollen wohl daran erinnern, dass es einfach unschön aussieht, wenn Sätze einsam stehen. Seht selbst:

Beispiel für Hurenkinder und Schusterjungen(c) Rainer Zenz, publiziert unter GNU FDL Lizenz

Ich bin übrigens der Meinung, dass man einfache Gestaltungsgrundsätze auch gut für Seminar- und Abschlussarbeiten bzw. für andere wissenschaftliche Arbeiten berücksichtigen kann. Viel von dem erledigen Textverarbeitungsprogramme wie Word bereits selbst, aber ein geschulter Blick schadet nie. ;-)