Einigermaßen überrascht war ich gestern, als ich eine Meldung auf Spiegel-Online gelesen habe: Nachwuchs für Naturwissenschaften. Wie Unternehmen nach Sandkasten-Ingenieuren suchen. Dass derzeit mit allen Mitteln versucht wird, Schüler und dabei insbesondere Mädchen für Naturwissenschaften zu begeistern, ist mir bekannt. Man denke nur an den Girls‘ Day, der seit vielen Jahren durchgeführt wird, um Mädchen in klassische Männerberufe hineinschnuppern zu lassen. Aber nun schon in Kindergärten anzusetzen, um dem (erwarteten) Fachkräftemangel zu begegnen, geht mir etwas zu weit. Wo kommen wir denn hin, wenn das alle Initiativen so machen würden? Gäbe es dann nicht einen „Information Overload“ im frühen Kindesalter? Ich bin etwas entsetzt… und Ihr?