Deutsche Sprache, schöne Sprache: Sprachschützer plädieren schon seit längerem dafür, sich nicht nur im Unternehmemskontext wieder auf Deutsch zu verständigen. Das Denglisch, wie es gern genannt wird, nervt inzwischen einige, nicht nur Akademiker. Heute berichtet etwa der Schul-Spiegel von einer BiBB-Studie, wonach „auch Jugendliche – sonst für englisches Vokabular besonders empfänglich – den Hang zu englischen Berufsbezeichnungen ungewohnt scharf [kritisieren]. Von 2400 Jugendlichen finden gerade einmal 18 Prozent der jungen Frauen englische Berufsbezeichnungen besser als deutsche. Bei den Männern sind es sogar nur 9 Prozent.“ (ebd.) Toll finde ich daher Initiativen wie die „Aktion Lebendiges Deutsch“ von der Stiftung Deutsche Sprache. Auf der Website werden u.a. regelmäßig (Un-)Worte des Monats gekürt, aber auch Sprachwurzeln erklärt. Im passenden Artikel der Süddeutschen wird sogar dazu aufgerufen, statt vom Chatten lieber vom Netzplaudern zu sprechen. Klingt zunächst unwirklich, aber anyway, ist alles im Sinne der deutschen Sprache ;-)