Beim Surfen bin ich recht zufällig auf die Seiten des Instituts für Schulentwicklungsforschung und zugleich auf Leitgedanken der Schulenwicklung gestoßen. Diese – zugegeben etwas ältere – Übersicht hat mich sofort an letzten Freitag erinnert: Dort haben wir in einer Art internen Fortbildung der Medienpädagogik  u.a. über das Verhältnis von Wirtschaft und Schule diskutiert. Neben dem zentralen Gedanken, dass Schule Sinnzusammenhänge für nachhaltiges Lehren und Lernen liefern sollte, kamen wir immer wieder zurück auf den Lehrer und seine Rolle in der Schule. Unter allen Leitgedanken gefallen mir daher besonders zwei Ansichten: (1) Die Lehrpersonen sind nicht das Hindernis, sondern die einzige Chance. (2) Jeder Einzelne ist Schulentwickler. Legt man diese stark individuenorientierte Sichtweise zugrunde, wird klar, warum Schule unter bestimmten Bedingungen herausragend bestehen kann – und unter manchen eben nicht.