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Während ich in Augsburg mit Erstsemesterbegrüßung, Seminar-Kick-off etc. einen vollen Unitag hatte, haben Marianne und Tamara heute w.e.b.Square auf der Wissensorganisation ‘09 vorgestellt. Darüber habe ich mich aus mehreren Gründen besonders gefreut, unter anderem weil dies ihr erster Tagungsbesuch als Vortragende war und ich mich noch gut daran erinnern kann, welche Bedeutung das für mich eingenommen hat (auch Tamara deutet auf ihrem Blog die Vorfreude an). Per SMS haben die beiden mir netterweise gleich nach der Präsentation mitgeteilt, dass der Vortrag zu ihrer Zufriedenheit verlaufen ist. Auch das ist toll, weil wir uns thematisch mit dem Beitrag in neues Terrain begeben haben – zumindest mit Blick auf den informationswissenschaftlichen Anteil im Text. Dass die beiden den Vortrag locker meistern würden, war mir übrigens von Beginn an klar ;-)
Für alle, die nun Interesse an den Dokumenten haben: Die Präsentation findet sich bei Slideshare und der Artikel schon seit einiger Zeit als Preprint auf der imb-Website.
Seit gestern Abend ist sie also online, unsere neue w.e.b.Square-Ausgabe. Auf die Aufgabe zum Thema „Reflexion“ habe ich mich inhaltlich schon länger gefreut, da wir nun endlich ein paar sehr gute Projekttagebücher und -berichte, die im Rahmen des Begleitstudiums entstanden sind, öffentlich zeigen können. Außerdem besteht eine w.e.b.Square-Ausgabe nun erstmals ausschließlich aus Reflexionen, die ja von Beginn unserer Initiative eine der vier Ecken ausmachen, aber bislang leider nur eine untergeordnete Rolle auf der Online-Plattform spielen.
Dies hat aus meiner Sicht zwei Gründe: Einmal ist es bis heute eher unüblich, im Kontext Universität Lernerfahrungen schriftlich zu reflektieren bzw. dass Reflexionen Gegenstand von Prüfungsleistungen sind. Dies zeigt sich dann auch in der Verteilung der Arbeiten auf w.e.b.Square: Viele von ihnen haben zwar Ich-bezogene Anteile (z.B. in Einleitung und Fazit), legen aber doch den größten Fokus auf die fachlichen Inhalte.
Der zweite Grund, warum eher wenige Reflexionen im Internet zu finden sind, ist aus meiner Sicht folgender: Viele Studierende schätzen zwar die Möglichkeit, gemeinsam mit der Gruppe und/oder mit dem Dozenten ihre Lernerfahrungen zu betrachten; die wenigsten können sich aber vorstellen, diese öffentlich im Internet preis zu geben – schon gar nicht unter Nennung des eigenen Namens. Ich habe für eine solche Perspektive großes Verständnis und bin umso glücklicher, dass sich ein paar Studierende bereit erklärt haben, ihre gewiss ungewöhnlichen studentischen Arbeiten ins Netz zu stellen.
Die leichten Schwierigkeiten, die aktuelle Ausgabe mit Reflexionen zu füllen, hat intern zudem eine kleine Diskussion in Gang gebracht: Wir werden uns überlegen, inwieweit wir den anderen Schwerpunkt solcher Publikationen gegenüber „typischen“ wissenschaftlichen Arbeiten erläutern oder über die Zuordnung in die Ecke „Reflexion“ hinaus kennzeichnen müssen. Denn schade wäre es allemal um die wirklich gelungenen Einblicke in Lernprozesse von Studierenden.
PS: Die Pressemitteilung zur vierten w.e.b.Square-Ausgabe dieses Jahres findet sich übrigens im neu gestalteten Pressebereich des imb.
Passend zum Start des Sommersemesters ist die neue w.e.b.Square-Ausgabe zum Thema „Hier drücken, da drehen“ online verfügbar. Wie der Titel bereits vermuten lässt, beschäftigt sich das aktuelle Themenheft vor allem mit (medien-)didaktischen Arrangements und nimmt hierzu unterschiedliche Organisationen bzw. Kontexte in den Blick. Besonders hinweisen möchte ich an dieser Stelle auf den Artikel von Mareike und Tamara: Sie haben ihre Erfahrungen mit dem Lernen durch Lehren in einem meiner letzten Seminare skizziert. Sehr interessant :-) Von besonderem Mehrwert dürften auch die erstmals dargestellten Ergebnisse zu den AV-Mediendiensten sein: Unter dem Titel „Gute Einschaltquoten für Vorlesungsmitschnitt“ wird der Nutzen von Videoaufzeichnungen in der Hochschullehre am Einzelfall aufgezeigt. Daneben stehen zahlreiche Abschlussarbeiten rund um Didaktik zum Download bereit. Ihr seht: Die neue w.e.b.Square-Ausgabe hat wieder ein breites Portfolio an Themen zu bieten und zwar nicht nur für diejenigen, die sich mit dem Medieneinsatz in der Lehre beschäftigen. Schaut einfach mal rein.
Moment mal. Bisher haben wir doch immer von E-Learning gesprochen. Und auf einmal heißt es Ihh-Learning – was ist da schief gegangen? Haben unsere ganzen Bemühungen, Chancen und Potenziale digitaler Technologien für das Lernen zu nutzen, etwa nichts gebracht? Verfallen wir nach Aufbruchstimmung unter Pionieren in eine Lern-Lethargie oder -Stagnation? Was Scharlatan, das Theater für Veränderung, auf der CeBIT so anschaulich anhand von Hertha und Herbert anprangert, hat seinen Ursprung auf der Messe selbst: Nicht selten findet man Softwarelösungen von Unternehmen im Angebot, denen es an einer didaktischen Ebene mangelt. Nicht selten stehen neue Produkte oder Hardware im Vordergrund, während die alten noch nicht einmal in die breite Masse durchgedrungen sind bzw. zu tiefer Überzeugung geführt haben. Nicht selten bleibt E-Learning folglich Pionieren vorbehalten, Ihh-Learning heißt es beim Rest. Dass es doch einige Unverbesserliche gibt, zeigen etwa die nominierten und schließlich prämierten Projekte beim European E-Learning- Award (eureleA) auf. Allerdings stehen auch dort (immer noch) technische Lösungen im Vordergrund; nur bei wenigen Projekten überzeugt neben der Technik die hinter dem Produkt stehende Didaktik. Es verwundert mich daher nicht, dass gerade die professionellen E-Learning-Lösungen auf nahezu allen Ebenen den Non-Profit-Lösungen überlegen sind… womit wiederum belegt wäre, dass gut gemachtes E-Learning auch bedeutet, Geld in die Hand zu nehmen und sowohl in Entwickler als auch in Didaktiker zu investieren. Wir selbst sind mit w.e.b.Square übrigens leer ausgegangen. Nominiert in der Kategorie Public Relations war die Konkurrenz aus Schweden zu stark. Die Resonanz auf unser Projekt und die dazugehörige Präsentation war jedoch sehr positiv, sodass wir in jedem Fall weitere Energie in die studentische Online-Zeitschrift stecken werden. Und bei insgesamt 130 Einreichungen unter die besten europäischen E-Learning-Projekte zu kommen, ist auch schon etwas wert. So haben wir uns nach der feierlichen Preisverleihung und einem ordentlichen Buffet auf einigen Messeparties umgetan. Auch das gehört auf einer A-Messe wohl dazu :-)
Passend zur CeBIT steht die neue w.e.b.Square-Ausgabe online zur Verfügung. Das vierte Heft seit dem Relaunch des Portals widmet sich dabei kommunikationswissenschaftlichen Themen mit einem Schwerpunkt auf Öffentlichkeitsarbeit/Public Relations (PR). Folglich lautet das Motto der aktuellen Ausgabe „Das Salz in der Suppe? Medien, PR und ihre Wirkungen auf unterschiedliche Rezipienten“. Mit dieser Ausgabe wird das Spektrum der wissenschaftlichen Online-Zeitschrift erstmals auf die gesamte inhaltliche Breite des Augsburger Medien-und-Kommunikation-Studiengangs erweitert. Dabei orientiert sich w.e.b.Square auch weiterhin an der Leitidee „von Studierenden für Studierende“. Ich wünsche allen viel Spaß beim Lesen!
PS: Eine Pressemitteilung zur vierten Ausgabe steht beim imb zum Download bereit.
In der vergangenen Woche habe ich viel Zeit im Medienlabor verbracht, um Bildmaterial zu sichten, zu schneiden und zu vertonen. Herausgekommen ist (wie ich finde) ein schönes Produkt: der erste w.e.b.Square-Film. Berechtigterweise werdet Ihr Euch fragen: Warum die ganze Mühe? Aber die Erklärung naht sofort: Wir sind mit w.e.b.Square im Finale des European E-Learning Awards (eureleA) und bekommen die Chance, unser Projekt am 6. März auf der CeBIT in Hannover vorzustellen. Da zwei Folien bisweilen sehr verkürzend sind, haben wir uns kurzer Hand für einen emotionalisierenden Imagefilm entschieden. Aber nun will ich Euch nicht weiter auf die Folter spannen… Film ab!
An dieser Stelle nochmals allen fleißigen Helfern vor und hinter der Kamera vielen Dank für die Unterstützung! War ein großer Spaß mit Euch!
Gestern war es wieder soweit: Die 2. w.e.b.Square-Tagung stand an – ich hatte im Vorfeld bereits mehrfach über den Stand der Dinge bzw. die wachsende Vorfreude berichtet. Und natürlich hat auch das PR-Team dafür gesorgt, dass wir einiges an Öffentlichkeit für das Projekt gewonnen haben. Das ist klasse, denn ohne die nötige Aufmerksamkeit würde es an der Uni wohl nie gelingen, Studierende zum Kommen zu begeistern. So auch gestern: Während der drei Sessions waren immer um die 40 bis 50 Gäste da; etwa die Hälfte der Studierenden stammte dabei aus meinem Seminar, die andere Hälfte setzte sich zusammen aus interessierten Studierenden und einigen Lehrenden vom Institut für Medien und Bildungstechnologie. Das Publikum wechselte von Session zu Session und am Ende durften wir noch eine auswärtige Gruppe um Christian Spannagel begrüßen, was mich natürlich besonders gefreut hat. Auch die Presse (Augsburger Allgemeine) war vertreten.
Inhaltlich sind mir vor allem zwei Dinge aufgefallen:
- Die erhebliche Diskussionsbereitschaft. Mit dem Kontext der Tagung, nämlich Open Educational Resources (kurz: OER), haben wir thematisch Neuland betreten: Kaum ein Studierender hatte vor der Tagung davon gehört oder konnte sich auch nur annähernd etwas darunter vorstellen. Umso erfreulicher ist daher die erhebliche Diskussionsbereitschaft, die die gestrige Veranstaltung aus meiner Sicht auszeichnete. Zu erkennen war zwar auch, dass vor allem die anwesenden Lehrenden bzw. Univertreter eine Diskussion anzetteln mussten; im Anschluss haben sich aber viele Studierende eingebracht und teils sehr heftig mitdiskutiert. Ein großer Diskussionspunkt war unter anderem die Haltung der Studierenden: Hat die Bologna-Reform diese tatsächlich verändert oder gibt es nicht seit langem unterschiedliche Kulturen, die das Teilen von Wissen auf Ebene der ganzen Universität erschwert? Konträr auch die Meinungen zur Open University und der Begriffsverwendung: Ist „open“ mit „frei“ zu übersetzen? Wie muss man das Label „open“ verstehen? Fragen, die neue Fragen aufwerfen und folglich (zunächst) ungeklärt bleiben.
- Der studentische Blick. Aus Lehrendensicht fand ich den gestrigen Nachmittag auch deshalb interessant, weil man von Beteiligten selbst erfährt, wie sie über bestimmte Bestrebungen an der Hochschule nachdenken. Dies war zum Beispiel beim Thema „informelles Lernen“ der Fall, wo das Augsburger Begleitstudium kritisch angesprochen wurde. Aber nicht nur die kritische Reflexion war aufschlussreich, sondern auch das, was zum Thema „Begleitstudium“ bei den Studierenden ankommt… nicht immer das, was wir uns wünschen. Auch hier also ein Anknüpfungspunkt für uns, eigene Aktivitäten (noch) studentengerechter aufzubereiten.
Einen schönen Abschluss fand die Tagung mit der Verleihung des Best Paper Awards, der für den Vortrag von Jacqueline Bönisch vergeben wurde. Interessanterweise drehte sich dieser um die Net Generation, die seit einiger Zeit auch in der wissenschaftlichen Community heiß diskutiert bzw. kritisch beäugt wird. Liebe Jacqueline, Dir herzlichen Glückwunsch!
Wie kam es eigentlich zur w.e.b.Square-Tagung?
Da wir uns in Augsburg stark um die Einbindung von Studierenden bemühen, haben wir schon länger über das Projekt „studentische Tagung“ nachgedacht; eine Möglichkeit zur Umsetzung ergab sich schließlich durch die Anbindung an die wissenschaftliche Online-Zeitschrift „w.e.b.Square“ und das zugehörige Seminar „w.e.b.Square – wissenschaftliches Publizieren im Netz“. Im Rahmen dieses Seminars organisieren die Studierenden (fast schon „traditionell“) die w.e.b.Square-Tagungen: Sie werden Referent, PR-und Event-Manager, Cutter etc. – auf einer Konferenz gibt es viele Rollen, in die man als Studierender schlüpfen kann. Allein die Inhalte der Tagung sind (durch mich) gesetzt, um die sehr kurze Vorbereitungszeit (drei Monate) nicht mit langen Recherchen zu belasten. Denn die Entscheidung, etwas auf die Agenda zu setzen, ist schwer und dauert lange – zumindest für diejenigen, die sich nicht jeden Tag mit der Materie auseinander setzen. Dazu muss man eins wissen: Am Seminar nehmen ausschließlich Bachelorstudierende teil. Im Regelfall sind sie im dritten oder im fünften Semester und haben weder große Erfahrung mit den Inhalten (dieses Mal: OER) noch mit der Organisation von Events. Man sollte sie also langsam an das Projekt „studentische Tagung“ heranführen und nicht überfordern. Hinzu kommt, dass das Projekt Teil eines Seminars ist und die Aktivitäten allein schon deshalb im Verhältnis stehen sollten. Im Seminar selbst bekommen die Studierenden eine Menge Handwerkszeug und theoretisches Hintergrundwissen für die Organisation des Events „Tagung“ geliefert (siehe dazu Kick-off-Präsentation, S. 13).
Der Höhepunkt des Seminars ist die Konferenz selbst; in der letzten Sitzung (Februar) werden wir alles nochmals Revue passieren lassen und ich natürlich sehr genau zuhören, wie den Studierenden das Vorgehen im Seminar und schlussendlich die Tagung gefallen hat. Gespannt bin ich vor allem auf die Hinweise von den Referenten, denn sie mussten jeder drei Korrekturschlaufen bis zur Veröffentlichung auf w.e.b.Square „aushalten“ – ein intensives Feedback, dass zwar viele Lehrende gern geben würden, es aber oft an Zeitmangel scheitert, sich an der Stelle stärker einzudenken (ich habe dafür beispielsweise meine Weihnachtsferien geopfert). Das Ergebnis „Tagungsband“ kann sich jedenfalls wieder sehr gut sehen lassen… mit der Einschränkung, dass die Veröffentlichung eines gemeinsamen Werks im Vordergrund stand und folglich nicht jede Publikation gleich herausragend sein kann.
PS: Wer mehr über die Vorträge und über die Gedanken der Studierenden erfahren will, kann sich im Veranstaltungs-Blog schlau machen. Und natürlich mitdiskutieren… denn die Kommentare sind frei!
Wer diesen Blog aufmerksam verfolgt, weiß schon längst, dass heute die 2. w.e.b.Square-Tagung stattfindet. Wie das immer so ist, wurde auch bei uns bis zum letzten Tag akriebisch gearbeitet; letzte Kleinigkeiten werden heute noch vor Ort gerichtet. Soweit ich es mitbekommen habe, sind alle Beteiligten inzwischen sehr gespannt auf den Verlauf der Tagung… ich natürlich auch, immerhin wird die Veranstaltung im Rahmen meines Seminars auf die Beine gestellt. Besonders freue ich mich natürlich, dass sich neben der Presse auch einige interessierte Wissenschaftler angekündigt haben. Das war bei unserem Probelauf im vergangenen Jahr noch nicht so und wird sicher für einigen Schwung bei den Diskussionen sorgen. Wer es nun bis zu meinem Tagungsbericht nicht abwarten kann, dem sei unser Live-Blog empfohlen: Darin werden Studierende von ihren Erfahrungen mit der Tagung bzw. den Inhalten berichten.
Der Termin der 2. studentischen w.e.b.Square-Tagung naht. Und mit dem Termin die Vorfreude auf das Event. So hat mir erst gestern eine Studentin erzählt, dass der Vortrag auf einer Tagung doch etwas ganz anderes sei als ein normales Referat an der Uni. Was die Studentin beschreibt, betrifft sicher die Mehrzahl der Referenten auf der 2. w.e.b.Square-Tagung. Die herkömmliche Referatssituation wird durch die neue Rahmengebung aufgebrochen. Es sind kritische Fragen und ein Diskurs über Inhalte zu erwarten. Wo gibt’s das schon! Kein Wunder also, dass zur Vorfreude inzwischen leichte Panikschübe bei den Beteiligten hinzukommen (ich sag’s Euch: Ich werde noch zum Motivations-Guru!).
Neben der inhaltlichen Auseinandersetzung mit dem Thema „Open Educational Resources“ wird mit der Tagung der Austausch an der Hochschule gefördert. Studierende kommen mit ihren Kommilitonen und anderen Wissenschaftlern in Kontakt. Ich selbst hätte mir so eine Plattform während meines Studium öfter gewünscht; auch deshalb bin ich einmal mehr gespannt auf den Verlauf der Konferenz. Wir werden live berichten ;-)
PS: Das Programm mit genauen Uhrzeiten ist übrigens mittlerweise online verfügbar. Nachkommen ist jederzeit und gerne erlaubt!

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